German

From The Joel on Software Translation Project

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Contents

[edit] Joel on Software in Deutsch

Übersetzung von Joel on Software, ein Teil von Joel on Software Translation Project.

[edit] 2007

[edit] 2007-Apr-25 VBA für Macintosh verschwindet

Die ersten paar Versionen von Excel (1.0 bis 4.0) waren ansatzweise Makro-programmierbar mit einer Sprache, die so peinlich war, dass sie niemals einen Namen erhalten hatte, obwohl sie manchmal nach ihrer Dateiendung XLM genannt wurde.

1991 war gerade das von den Kritikern hochgelobte Visual Basic auf den Markt gebracht worden. Durch die Kombination eines Baukastens für grafischen Benutzeroberflächen ähnlich NeXTSTEPs "Interface Builder" mit einem einfachen Basic, welches QuickBasic sehr ähnlich war, wurde es schnell die am meisten verkaufte Programmiersprache, solange bis sich Massen von Entwicklern auf die Web-Programmierung stürzten.


[edit] 2006

[edit] 2006-Nov-21 Optionen = Kopfweh

Ich bin mir sicher, dass ein ganzes Team von Designern, Programmiern, und Tester am AUS Knopf von Vista gearbeitet haben, aber mal ganz im Ernst: besser ging's nicht?

Jedes Mal wenn ich von meinem Computer weggehen will muss ich mich zwischen vollen neun Optionen entscheiden: zwei Icons und sieben Menueinträge. Ich glaube, dass die zwei Icons direkt mit zwei Menueinträgen übereinstimmen; ich vermute mal, das Vorhängeschloss steht für "Lock", aber ich bin mir nicht sicher, genau welchen Menueintrag der AN/AUS Knopf repräsentieren soll.

Auf vielen Laptops gibt es auch noch die FN+Taste Kombinationen um ein power off, hibernate, sleep etc. zu erwirken. Das wären dann 13 Möglichkeiten, oh, und dann gibt's ja noch den echten AN/AUS Knopf, und ja, man kann den Laptop auch noch zuklappen. 15 Möglichkeiten, einen Laptop herunterzufahren.

Um so mehr Optionen man hat, desto schwieriger ist es, sich zu entscheiden, und desto unglücklicher macht die Entscheidung den, der sie treffen muss. Als weiterführende Lektüre empfehle ich The Paradox of Choice von Berry Schwartz.

dieser Artikel ist noch nicht zu Ende übersetzt; ich werde das bei Gelegenheit nachholen

[edit] 2006-Apr-11 Die Entwicklungs-Abstraktionsebene

Ein junger Mann kommt in die Stadt. Er sieht einigermaßen gut aus, er hat ein wenig Geld in der Tasche. Er spricht gern Frauen an.

Er redet nicht viel über seine Vergangenheit, aber es ist klar, dass er lange in einer großen, seelenlosen Firma zugebracht hat.

Er ist natürlich freundlich und aufgeschlossen, selbstsicher, ohne arrogant zu sein. Daher fällt es ihm leicht, kleine Aufträge am schwarzen Brett des lokalen “Programmer´s Café” zu finden. Aber er verliert immer mehr das Interesse an Datenbankprojekten für Versicherungen, eitlen Webseiten für Hausfrauen und finanziellen Berechnungsalgorithmen.


[edit] 2006-Jan-25 Einführung in Großes Design

Bekenntnis: Ich habe Angst mein Handy auszuschalten.

Nicht weil ich Angst habe, nicht erreichbar zu sein, keine Sorge. Echt, es ist mir egal ob Leute mich erreichen können. Wenn jemand mir etwas zu erzählen hat das so wichtig ist, daß es es wert ist, mich bei Will & Grace zu stören, dann genieße ich lieber noch eine Dreiviertelstunde in unwissender Glückseligkeit, bevor ich davon erfahre. Das ist mein Motto: Will & Grace zuerst, Erdbeben und Überschwemmungen später.

[edit] 2005

[edit] 2005-May-11 Falsches falsch aussehen lassen

Es ist lange her, es war September 1983, als ich meinen ersten echten Job antrat. Das war bei Oranim, einer großen Brotfabrik in Israel, wo damals jede Nacht so um die 100.000 Brotlaibe gebacken wurden. In sechs gigantischen Öfen, ungefähr so groß wie ... naja, Flugzeugträger.

Als ich den Backsaal zum ersten Mal betrat, konnte ich das Durcheinander kaum fassen. Die Ofenwände gilbten, Maschinen waren rostig, und überall war Öl oder Schmiere zu sehen.

"Sieht das hier immer so aus?" fragte ich. mehr...

[edit] 2002

[edit] 2002-Nov-11 Das Gesetz von den leckenden Abstraktionen

Ein Zauber waltet tief im Inneren des Internets, auf das wir tagtäglich angewiesen sind, und zwar im TCP-Protokoll, einem seiner Fundamente.

TCP ist eine Methode, Daten auf zuverlässige Weise zu übermitteln. Soll heißen: Wenn du eine Nachricht mit TCP übers Netz verschickst, dann wird sie ankommen und weder fehlerhaft noch verstümmelt sein.

Wir benutzen TCP für vielerlei, fürs Laden von Internet-Seiten genauso wie zum Versand von Elektropost. Die Verlässlichkeit von TCP stellt sicher, dass uns jede aufregende Nachricht finanzjonglierender Ostafrikaner auch buchstabengetreu erreicht. Wie schön!

Eine andere Methode, Daten zu übermitteln, heißt IP und ist vergleichsweise unzuverlässig. mehr...

[edit] Feuer und Bewegung

Original: Fire and Motion

Alte Übersetzung: Schießen und Bewegen

Sonntag, 6. Januar 2002

Viele meiner Tage sehen so aus:

  1. Zur Arbeit gehen
  2. nach meiner Email schauen, im Web lesen usw.
  3. eigentlich könnte ich genausogut Mittag essen, bevor ich anfange zu arbeiten
  4. vom Mittagessen zurückkommen
  5. nach meiner Email schauen, im Web lesen, usw.
  6. mich endlich dazu aufzuraffen, etwas zu arbeiten
  7. nach meiner Email schauen, im Web lesen, usw.
  8. jetzt muß ich aber wirklich mit der Arbeit anfangen
  9. den verdammten Editor starten und
  10. ohne Unterbrechung programmieren bis weit über halb acht hinaus.

Irgendwo zwischen 8. und 9. scheint ein Fehler zu sein, weil ich es nicht immer über diese Kluft schaffe.

[edit] 2001

[edit] Wie man als kleine Nummer Großes bewirken kann

Dienstag, 25. Dezember 2001

Auf dieser Website sollte es um Software-Managment gehen. Aber manchmal ist man gar nicht in der Position, Änderungen in der Firma einfach anordnen zu können. Klar - wenn man nur ein kleiner Programmierknecht am untersten Ende der Hackordnung ist, kann man den Leuten nicht einfach befehlen, dass sie ab sofort Ablaufpläne oder Bug-Datenbanken erstellen sollen. Und selbst wenn Sie Manager sein sollten, haben Sie womöglich schon festgestellt, dass die Leitung von Entwicklern mit der Beaufsichtigung eines Katzenrudels zu tun hat, nur dass es nicht so viel Spaß macht. Nur dadurch dass man sagt "Energie!" setzt sich das Schiff noch nicht in Bewegung.

[edit] Zurück zu den Wurzeln

Dienstag, 11. Dezember 2001

Heute will ich über CPUs nachdenken. Kleine Siliziumplättchen, die Bytes umherschieben. Stellen Sie sich vor, dass Sie ein Programmier-Anfänger sind. Vergessen Sie all das Wissen, das Sie über Programmieren, Software, Management angesammelt haben und gehen Sie zurück auf die tiefste Ebene des "Von-Neumann"-Zeugs. Streichen Sie J2EE aus Ihrem Gedächtnis für einen Moment, Denken Sie in Bytes. Zurück zu den Wurzeln

[edit] Welche Arbeit leisten Hunde in diesem Land?

Samstag, 5. Mai 2001

Das "eigene Hundefutter essen" ist die bildhafte Umschreibung, die wir in der Computerindustrie für die konkrete Benutzung des eigenen Produktes verwenden. Ich hatte vergessen, wie gut diese Methode funktioniert, bis ich vor einem Monat (in der Überzeugung, ungefähr 3 Wochen vor der Auslieferung zu stehen) eine Version von CityDesk mit nach Hause nahm und probierte, eine Website damit zu entwickeln.

[edit] Lasst Euch nicht von Architektur-Astronauten einschüchtern

Samstag, 21. April 2001

Wenn man im Bezug auf die Abstraktion zu weit nach oben geht, wird schnell mal die Luft dünn. Manchmal wissen kluge Denker einfach nicht, wo aufhören, und sie erschaffen diese absurden alles erklärenden Darstellungen des Universums auf allerhöchster Ebene, die ja schön und gut sind, aber letztlich für niemanden mehr irgendeine konkrete Bedeutung haben. Lasst Euch nicht von Architektur-Astronauten einschüchtern

[edit] Strategie-Papier IV: Blähware und der 80/20 Mythos

Freitag, 23. März 2001

In der Tat gibt es eine ganze Reihe gewichtiger Gründe, die für Blähware sprechen. Zum Einen können Programmierer, wenn sie sich nicht um die Menge ihres Codes zu sorgen brauchen, das Produkt schneller fertigstellen. Und das bedeutet, dass man mehr Funktionen einbinden kann. Diese wiederum machen unser Leben leichter (wenn man sie benutzt) und tun für gewöhnlich nicht weh (wenn man sie nicht benutzt). Blähware und der 80/20 Mythos

[edit] Vorsicht beim Menschlichen Multitasking

Montag, 12. Februar 2001

Ein Programmierer, der unter Volldampf entwickelt, muss Myriaden von Dingen gleichzeitig im Kopf behalten. Alles angefangen von Variablennamen, Datenstrukturen, wichtigen APIs, den Namen der Hilfsfunktionen, die er schreibt und häufig benötigt, sogar der Name des Unterverzeichnisses, in dem er seinen Quellcode speichert. Wenn man diesen Programmierer für drei Wochen Urlaub nach Kreta schickt, wird er alles vergessen haben. Das menschliche Hirn scheint es aus dem Kurzzeitspeicher auf Backup-Tapes ausgelagert zu haben, und es von dort wieder zu holen dauert eine Ewigkeit. Vorsicht beim Menschlichen Multitasking

[edit] Big Macs vs. The Naked Chef

Donnerstag, 18. Januar 2001

Stellen wir zum Spaß mal einen Vergleich an zwischen einem McDonald's-Koch, der eine Reihe von Regeln genau befolgt, aber überhaupt nichts von gutem Essen versteht, und einem Genie wie The Naked Chef, dem süßen Briten Jamie Oliver. (Falls Sie jetzt diese Seite verlassen wollen und den Link dazu benutzen, um MTV-artige Videos mit dem Naked Chef, der gerade Basilikum Aioli zubereitet, anzuschauen, haben Sie meinen Segen dazu!) Big Macs vs. The Naked Chef.

[edit] 2000

[edit] 2000-Aug-09 Der Joel-Test

Jemals gehört von SEMA ? Diese ziemlich exotische Methode misst, wie gut ein Softwareteam ist. Nein, halt! Folgen Sie nicht dem Link! Sie werden allein sechs Jahre brauchen, um dieses Zeug nur zu verstehen! Ich habe deshalb einen eigenen, schlampigen und hochgradig verantwortungslosen Test entwickelt, um ein Softwareteam beurteilen zu können. Das Beste daran ist, das er gerade mal 3 Minuten dauert. In der gesparten Zeit können Sie beispielsweise Medizin studieren. mehr...

[edit] Bugverwaltung leicht gemacht

Alte Übersetzung: Bugverwaltung leicht gemacht

Mittwoch, 8. November 2000

Wenn Sie Code entwickeln, sogar wenn Sie dies alleine tun, dann werden Sie ohne organisierte Datenbank, die alle bekannten Bugs im Programm auflistet, garantiert schlechte Software produzieren. Bugverwaltung leicht gemacht.

[edit] Noch ein Geschäftsmodell, das wohl nicht funktioniert

Alte Übersetzung: Noch ein Geschäftsmodell, das wohl nicht funktioniert

Mittwoch, 25. Oktober 2000

Ich verwendete früher Atomz.com als Anbieter für die Suchfunktion auf meiner Seite, bis mich Atomz aufforderte dafür zu zahlen (100$ für drei Monate). Es hat mich 20 Minuten gekostet zu Google zu wechseln. Und Tschüss.

[edit] Strategie-Papier III: Lass mich zurück!

Samstag, 3. Juni 2000

Wenn du Leute dazu bewegen willst, von einem Konkurrenzprodukt zu deinem eigenen zu wechseln, dann musst du den Begriff der Eintrittsbarriere verstehen, und zwar besser als du glaubst, oder kein Kunde wechselt und du endest als Tellerwäscher.

[edit] Strategie-Papier I: Ben und Jerry's gegen Amazon

Freitag, 12. Mai 2000

Eine Firma aufbauen? Dafür haben Sie zunächst eine sehr wichtige Entscheidung zu treffen, denn die wirkt sich auf alles andere aus, was Sie tun. Egal was Sie weiter vorhaben, Sie müssen auf jeden Fall zunächst einmal herausfinden, zu welchem Lager Sie gehören, um alles weitere darauf abstimmen zu können. Ansonsten werden Ihre Bemühungen in einer Katastrophe enden.

[edit] Strategie-Papier II: Henne-und-Ei-Probleme

Freitag, 24. März 2000

Wer im Plattformherstellungsgeschäft ist, leidet wahrscheinlich unter dem, was allgemein als Henne-und-Ei-Problem bekannt ist. Niemand kauft Ihre Plattform, solange es dafür keine Software gibt, und niemand schreibt Software, solange es keine große etablierte Kundenbasis gibt. Uuups.

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